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Mein Weg und warum ich davon erzähle…

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Mein Weg - und wie der Jakobsweg Küstenweg dazu wurde

I nzwischen sind einige Monate vergangen. Mein Jakobsweg liegt schon wieder eine gefühlte Ewigkeit hinter mir und der Alltag hat mich wieder. Fast. Etwas ist geblieben. Etwas das mich nicht mehr los lässt. Etwas, das in mir wächst und arbeitet. Es ist wahr, was gesagt wird: Der Weg beginnt erst, wenn er gegangen wurde - und Santiago ist nur der Anfang.

Schauer laufen mir über den Rücken während ich diese Zeilen schreibe. Gefühle des Glücks, Gefühle der Sehnsucht, Gefühle der Dankbarkeit und Demut. Ich begann diese Reise ohne Erwartungen - ohne Plan. Unvoreingenommen wollte ich sein und neugierig auf das was kommt. Weder bin ich religiös, noch war ich besonders spirituell. Nicht einmal ein erfahrener Wanderer. Oder sonderlich sportlich. Im Grunde wahrscheinlich sogar eher Angsthase als Abenteurer. Zumindest bisher. Mein Jakobsweg auf dem Küstenweg an Spaniens Nordküste hat vieles verändert. Hat mich verändert. Hat mir unendlich viel gegeben. Er wurde die Reise meines Lebens - das Abenteuer das mich lehrte: Umso weniger ich erwarte, desto mehr werde ich erhalten.

„Umso weniger ich erwarte, desto mehr werde ich erhalten.” (Lehren einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg Küstenweg)

 

Einige Zeit rang ich mit mir ob ich diese meine Geschichte vom Jakobsweg Küstenweg öffentlich machen will. Anfangs war ich vollkommen dagegen.

Mit der Zeit und etwas Abstand und der immer stärker werdenden Dankbarkeit für das Erlebte, für das Geschenk, das der Jakobsweg Küstenweg für mich wurde, wuchs in mir das Bedürfnis, meine Geschichte mit denen zu teilen, die es interessiert. Denen, die vielleicht ebenfalls diesen Weg gehen möchten, oder die bereits diesen Weg gingen und sich an den Bildern und Geschichten der gemeinsamen Erinnerungen erfreuen. Während ich direkt nach der Reise noch der festen Überzeugung war, dieser Weg sei einzig meine Angelegenheit und nur für mich und mein Innerstes - so denke ich darüber inzwischen etwas anders.

Nach meiner Rückkehr aus Spanien erlebte ich so viel Interesse an meinen Erfahrungen, so viel ehrliche Anerkennung, so viel "hach, wie gerne würde ich das auch mal machen" und soviel Respekt vor dem Mut einfach los gegangen zu sein, dass ich schlussendlich entschied, meine Geschichte zu teilen. Sie öffentlich zu machen um all denen Inspiration zu sein, die noch zögern. Denen Mut zu machen, die glauben sie könnten es nicht. Denen Eindrücke zu vermitteln, die interessiert sind. Und vielleicht denen Hilfestellung zu leisten, die noch unerfahrener sind als ich. Vielleicht auch um diese wundervolle Erfahrung nicht nur für mich allein zu behalten, sondern die Magie zu teilen und Menschen zu inspirieren und zu begeistern für den Jakobsweg Küstenweg.


Der Weg findet Dich!

 

Begeistern für diese einzigartige Reise und Erfahrung auf dem Jakobsweg Küstenweg, die jeden, der sich darauf einlässt verzaubert und verändert

Ich für meinen Teil wollte einfach los. Etwas ganz anderes machen. Gewohnheiten und Vertrautes hinter mir lassen. Es gab verschiedene Optionen - an einigen arbeite ich noch. Aber über allem stand das Bedürfnis "einfach raus" zu gehen. Und während ich über das wohin nachdachte, kam ich auf die Jakobswege. Da stand dann mein Entschluss fest und ich habe mich kurzerhand ausgerüstet, habe einen Flug gebucht und bin den Camino del Norte gegangen. Ich wollte die Chance auf Einsamkeit. Auf Zeit für mich. Auf Klarheit der Gedanken. Fokussierung. Entschleunigung. Minimalisierung. Reduzierung auf das Wesentliche. Antworten auf verdrängte Fragen. Neues. Abenteuer. Grenzerfahrungen. Veränderte Perspektiven. Menschen. Naturerlebnisse. Vergebung. Vielleicht sogar eine offene Rechnung mit "Gott" begleichen... Entscheidend ist, dass ich überhaupt keine Erwartungen an den Weg hatte. Alles was ich wollte wurde mir erst klar, als ich rückblickend meine Pilgerreise überdachte. Da waren plötzlich all die Antworten, da war alles klar, da hatte ich meinen Frieden, meine Gelassenheit und Glück. Sehr viel - sehr großes Glück. Vielleicht wäre all das auch auf jedem anderen Wanderweg, auf jeder anderen Reise geschehen. Ich kann es nicht wissen. Allerdings glaube ich heute sagen zu können, dass der Jakobsweg "etwas" ist, das sich schwer in Worte fassen lässt. Ein Zauber, der jeden verändern kann, der sich darauf einlässt. Ein Geschenk, das mich tiefe Dankbarkeit und Demut lehrte. Eine Freude die diejenigen erfüllt, die traurig kamen - selbst wenn sie sich über ihre Traurigkeit gar nicht bewusst waren.

Wenn Dich der Jakobsweg Küstenweg interessiert, wenn Dich meine Geschichte interessiert oder Du Deine teilen möchtest, wenn Du erfahren willst, was ich erfahren habe und von Menschen und Geschichten lesen oder berichten willst, dann sei herzlich willkommen und begleite mich auf diesem wundervollen Weg und einer Reise die eindrucksvoller und inspirierender kaum sein kann. Lies meine Geschichte, sieh Dir die wunderschönen Bilder und spontan aufgenommenen Videos an und nimm auch gern die Hinweise und Tipps die ich geben kann und will.

Und wenn Du losgehen willst, dann geh... Lass mich Dir Mut machen und Dir zurufen: Trau Dich, sei offen, sei neugierig, erwarte nichts und ich verspreche Dir: Der Weg findet Dich!

Nun wünsche ich Dir beim Wandern - ob hier durch den Blog - oder auf dem Jakobsweg Küstenweg in bestem Pilgersprech einen: Buen Camino! Dein Jonas

 

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