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Allein auf dem Jakobsweg Küstenweg – Erfahrungen einer Frau

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Selbstfindung, Pilgern & Reisen – Jakobsweg Küstenweg im TV
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Packliste Küstenweg Jakobsweg – Was kann in den Rucksack?
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„Du willst den Jakobsweg gehen? Ganz alleine? Als Frau?“

Tatsächlich war das die häufigste, dazu noch ungläubig gestellte Frage an mich im Zusammenhang mit meinem Küstenweg-Plan. Während es mich anfangs noch belustigte, hat es mich später zunehmend verunsichert, dass mir niemand zugetraut hat, ich könne so eine Tour alleine und ohne männliche Begleitung meistern. Auch nicht mit einer Freundin, und nicht in einer Gruppe. Es ist nach wie vor die häufigste, immer noch ungläubig gestellte Frage, wenn ich erzähle, dass ich einen Jakobsweg gelaufen bin. Und mir fällt auf, dass in den Foren oder auch bei Facebook immer wieder Frauen verunsichert nachhaken, ob das denn gefährlich oder überhaupt schaffbar sei. Mädchen und Frauen – ich möchte Euch hier Mut machen und Euch darin bestärken, den Jakobsweg Küstenweg zu gehen und es Euch zuzutrauen. Ihr müsst vor nichts Angst haben!

Ich kann keine repräsentativen Aussagen darüber treffen, in welchem Verhältnis die Zahlen der Pilger zu den Pilgerinnen stehen. Aber es waren schon deutlich mehr Männer unterwegs als Frauen. Etliche der Frauen dann in einem Paar, andere mit einer Freundin oder in Gruppen (ich traf immer mal wieder eine 4er Gruppe Frauen mittleren Alters, die ich die Dienstagsfrauen getauft hatte, wie in dem Film ;-) ). Aber es gab eben auch eine ganze Anzahl von Frauen wie mich, die den Weg alleine gingen. Sich mal eine Weile mit jemandem zusammen taten, oder mit einer Gruppe liefen, dann wieder solo weiter machten. Bspw. hatten Katharina und ich überhaupt nicht den gleichen Rhythmus beim Laufen. Aber wir verabredeten uns ein paar Tage lang abends immer wieder in einer Unterkunft, weil wir uns mochten und die Zeit mit der Anderen genossen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leichter war, Pilgern und Pilgerinnen offen zu begegnen, die einzeln unterwegs waren. Die als Paar oder Gruppe pilgerten, hatten selbstredend ja schon sich als Gesprächspartner und Begleitung. Eigentlich kann es mich fast wütend machen, dass mir oder uns als Frauen nicht zugetraut wird, eine solche Reise allein zu unternehmen. Uns wird damit unterstellt, dass wir weniger selbständig sind als Männer, weniger organisiert, weniger kraftvoll, weniger mutig, mehr in Gefahr. So ein Unsinn! Von daher möchte ich hier für Euch einmal aufzeigen, was für Ängste denn immer wieder auftauchen und versuchen, sie Euch zu nehmen.

 

Allein als Frau auf dem Jakobsweg Küstenweg - Tines Erfahrungen mit Ängsten, Sorgen, Vorurteilen und wie es wirklich war

 
Ob der Jakobsweg Küstenweg allein als Frau denn zu bewältigen oder ob er zu herausfordernd ist:

  • Tja – also ich fand ihn machbar! Ich hatte auch Angst, mir da zu viel vorzunehmen, Angst, ich wäre nicht sportlich genug. Papperlapapp! Klar, Du nimmst Dir vor den ganzen Tag zu laufen. Das ist anstrengend, fraglos. Das hast Du aber auch auf jedem anderen Fernwanderweg oder Camino. Du kannst Dir ja die Tagesetappen entsprechend Deiner eigenen Kondition einteilen. Es gibt kein Mindestmaß an Kilometern die Du schaffen sollst, und es gibt insgesamt kein Muss! Meist stehen mehrere Übernachtungsmöglichkeiten auf den Strecken zur Auswahl. Überwiegend war es auch problemlos, ein Bett oder ein Zimmer zu bekommen. Sollte dies im Ausnahmefall wirklich mal nicht gelingen – was mir nie passiert ist – und Du schon zu kaputt zum weiter Laufen bist, ja dann ist es legitim den Bus bis ins nächste Örtchen zu nehmen, wo es ein freies Bett geben wird. Im Zweifel sind die pilgerfreundlichen Spanier behilflich und rufen schnell noch bei ihrem Cousin an und fragen den, ob er ein Bett für ein oder zwei Pilger frei hat. Und jede Frau und jeder Mann kann in seinem eigenen Tempo laufen. So dass es niemandem zu anstrengend werden muss. Völlig entspannt. Auch die Berge fand ich aus diesen Gründen nicht zu schwer. Im eigenen Rhythmus und nicht zu viel, dann schaffst Du auch die steileren Passagen. Und lass Dir versichert sein: immer nach der größten Anstrengung wirst Du mit dem schönsten und überwältigendsten Ausblick für Deine Mühen belohnt!

Und damit wäre die erste Sorge schon ausgeräumt. ;-)

Ob das mit der Hygiene und der Privatsphäre für eine Frau auf dem Jakobsweg Küstenweg auszuhalten ist:

  • Ich gebe zu, Zimperlichkeit ist in den Herbergen unangebracht. Privatsphäre ist recht begrenzt. Aber immerhin sind die sanitären Einrichtungen nach Geschlechtern getrennt oder separat. Es gibt Unterkünfte in denen versucht man geflissentlich mit keinem Körperteil irgendetwas zu berühren, da riecht es nach Mensch und ist muffig. In denen habe ich mich manchmal daran erinnern müssen: „Tine – du wolltest nicht zimperlich sein !“. Aber es gibt auch die Sternstunden, in denen sich jeder Pilger nach einem anstrengenden Tag wohl fühlt und sich freut, heute hier angekommen zu sein und in einem sauberen Bad eine Dusche nehmen und seine Wäsche waschen zu können. Letztlich hast Du immer die Möglichkeit eine private Herberge oder Pension zu finden, in der Du den Luxus eines eigenen Badezimmers genießt und Dich fühlst wie die Königin von Saba.
  • In den Herbergen – fast ausschließlich mit gemischten Schlafsälen - kannst Du schauen, wo Deine ganz persönliche Schamgrenze liegt. Du musst Dich nicht vor allen Menschen umziehen sondern kannst das im Bad tun. Und Du kannst dir eine Schlafkleidung mitnehmen, bei der Du nicht nackt bist, wenn Du mal ein Bein aus dem Schlafsack raus streckst in der Nacht.

 
Ob eine Frau allein auf dem Jakobsweg Küstenweg der Gefahr sexueller Belästigungen ausgesetzt ist:

  • Ich denke - nicht mehr und nicht weniger als in Deinem Alltag auch. Ich habe auf dem Camino so lange wie ich unterwegs war, keine Besorgnis erregenden Geschichten gehört. Da ruft vielleicht mal ein Spanier etwas aus dem Auto raus – aber das ist wohl eher als Kompliment statt als Bedrohung gemeint, da musst Du ja nicht drauf reagieren. Mir ist es passiert, dass ein Spanier hartnäckig dicht hinter mir her fuhr und mit runter gelassener Scheibe penetrant auf mich einredete. Ich schimpfte ihn an, trottete trotzig vor mich hin weiter und versuchte ihn abzuschütteln. Den Wüstling! Bis ich verstand - der nette Kerl wollte mich lediglich darauf aufmerksam machen, dass ich auf dem falschen Wege bin und mich verlaufen habe!!! :-)
  • Für die Übernachtungen mit anderen Pilgern entwickelst Du einfach ein Gespür. Ich war einige Male in der Situation, mir ein Zimmer mit einem männlichen Pilger zu teilen. Gleich in der zweiten Nacht kam ich in diese Verlegenheit. Da habe ich vor lauter Furcht mit dem Taschenmesser unterm Kopfkissen geschlafen! Überflüssigerweise. Vermutlich habe ich mich damit mehr in Gefahr gebracht als es der Pilger neben mir tat. Als ich dem die Geschichte ein paar Tage später erzählte, bedankte er sich lachend auf seine Schenkel klopfend für mein Vertrauen. :-D Später im Laufe des Weges, habe ich dann gelernt für mich abzuwägen, mit wem ich mir zu zweit ein Zimmer teilen würde und mit wem nicht. Und lag nie daneben. So habe ich bspw. jemandem der schon den ganzen Tag über Anzüglichkeiten von sich gab, klar erklärt: „Mit dir gehe ich nicht in ein Doppelzimmer. Ich suche weiter.“
  • Höre da einfach auf Dein Bauchgefühl und mache Dich nicht verrückt!
  • Insgesamt empfand ich den Umgang der Pilgerinnen und Pilger untereinander als wohltuend freundlich und zuvorkommend, sehr offen, unkompliziert und freundschaftlich zugewandt, zum Teil sogar um Diskretion bemüht. So, dass ich es selten als unangenehm empfunden habe, mit den vielen verschiedenen Menschen in einem Raum schlafen zu müssen und so, dass keine belastenden Ängste aufkamen.

Ob der Rucksack nicht zu schwer wird für eine Frau:

  • Wenn Du ihn vernünftig packst – dann kannst Du ihn tragen. Ich bin keine 1,60 m groß und habe einen schmalen Rücken. Also wenn ich das geschafft habe... Irgendwann hat der Rucksack zu mir dazu gehört und war ein ganz selbstverständliches Gewicht auf meinem Rücken. Es macht freilich Sinn auf das Gewicht einzelner Ausrüstungsgegenstände zu achten. Und schlicht nur das Notwendigste mitzunehmen. Was das Notwendigste ist, das definiert sicherlich jede Frau anders, aber da musst Du Dich immer mal wieder kritisch hinterfragen.

 

Hier jetzt noch ein paar Ergänzungen zur Packliste, die einer Frau vermutlich wichtiger sind als einem Mann. ;-)

  • Tampons - Ja, die meisten von uns brauchen, was auch immer für Monatshygieneartikel, in den Wochen diese doch mal irgendwann. Du solltest ein paar für den Notfall dabei haben. Aber wie alles kannst Du auch Tampons in Spanien in jedem Supermarkt kaufen, und die Packung dann vielleicht sogar mit einer anderen Pilgerin teilen. Generell sind ja Monatshygieneartikel eine Gewohnheits- und Grundsatzfrage. Ob Du mit Produkten die man auswaschen kann, wie bspw. Menstruationstassen, unter diesen Bedingungen zurecht kommen würdest, kannst Du sicher selber am besten für Dich entscheiden.
  • Slipeinlagen - Gleiche Empfehlung wie bei den Tampons, ein paar mitnehmen, später kannst Du nachkaufen und teilen. Falls Du welche trägst. Ich traf Mädchen, die benutzten sie weil sie den Tipp hatten, dann bräuchten sie die Unterhöschen nicht so oft zu waschen. Das kann ich persönlich mir nun gar nicht vorstellen, weil man ja immer verschwitzt vom Wandern ist. Wenn Du nur 3 Höschen dabei hast, musst Du sowieso die Reihe rum jeden Tag waschen. ;-)
  • Gesichtscreme - Ich könnte nicht darauf verzichten. Immerhin habe ich sie umgefüllt aus dem schweren Glasflacon in einen kleinen Plastikschraubbecher, den ich in der Apotheke (dort für deren hausgemachte Salben) für 50 Cent erstanden habe. Schön leicht und praktisch. Zum Ende hin hat mir eine Pilgerin von ihrer großen Tube Irgendwas-Creme nochmal was in den Becher abgefüllt, und die habe ich mir dann auch ins Gesicht geschmiert.
  • Schminkzeug - Ich höre den Aufschrei! ;-) Ich weiß, auch das ist eine absolute Glaubens- und Einstellungsfrage. Natürlich braucht es auf dem Jakobsweg kein MakeUp! Aber ich bin eine Frau die nicht ungeschminkt zum Bäcker geht, also würde ich gleich gar nicht ohne Wimperntusche das Land verlassen. Und nicht 7 Wochen pilgern gehen und mich einfach nicht wohl fühlen! Das Notwendigste ( für mich ;-) ) hatte ich also dabei. Getönte Tagescreme, Wimperntusche, Augenbrauenstift, Kajalstift und eine Pinzette für die Augenbrauen. Ich habe alles auf die Küchenwaage drapiert - 80 Gramm – und habe festgelegt: „Das ist soviel wie eine Tafel Schokolade, das kann ich tragen!“ Und es war mir nie zu schwer. :-)
  • Büstenhalter - Da werden immer Sport-BHs empfohlen. Du brauchst 2, das ist klar, also einen den Du trägst und einen zum Wechseln. Aber nimm da einfach das Modell, welches Du für dich am bequemsten erfahren hast! Weiß würde ich nicht gerade empfehlen. ;-)
  • Zopfgummis - Wenn Du wie ich lange Haare hast, nimm 3 oder 4 mit. Die leiern aus, Du verlierst mal einen, Du brauchst sie zum Duschen. Na, Du weißt schon. Wahlweise denke an die Haarspange mit der Du Dir die Haare immer hoch steckst.
  • Haarspülung - Ich habe es aus Sorge um zu viel Gewicht zuerst ohne versucht – aber es ging nicht. Meine Haare waren nur noch Fitze und nicht mehr kämmbar. Du kennst Dein Haar am besten. Wenn es Dir genauso geht, dann nimm ruhig eine kleine Packung Haarspülung mit. Auch die konnte ich unterwegs in den meisten Supermärkten in ganz kleinen Packungsgrößen nachkaufen.
  • Rasierer - Es gibt von Gilette einen Damenrasierer für die Handtasche oder die Reise. Der hat ein ganz kleines (pinkfarbenes) Handstück, ist superleicht und total praktisch. Den finde ich klasse.
  • Bikini - Oder Badeanzug. Du bist auf dem Küstenweg!
    Da ist das Meer!
  • Frauenrucksack?- Diese Frage hat mich umgetrieben im Vorfeld. Ich hatte mich für den Osprey Ariel, einen speziellen Frauenrucksack mit 55 l Packvolumen entschieden und bin mit dem gepilgert. Ein Super-Rucksack, der qualitativ hochwertig und praktisch in allen Belangen ist. Mir persönlich war er sowohl im Volumen, da war immer noch eine Menge Platz übrig, als auch im Tragesystem ein Stück zu groß, ich bin wie gesagt recht klein. Ich habe mir nach dem Jakobsweg Küstenweg den Osprey Exos 48 gekauft, einen Unisex Rucksack, den es in mehreren Rückengrößen gibt und in der S, so glaube ich, sogar nur 46 L Inhalt hat, und bin mit dem auf einer Trekkingtour gewesen. Der trägt sich wunderbar, ist extrem leicht und hätte auf dem Küstenweg auch von der Größe her völlig ausgereicht. Probiere da einfach ein paar Modelle aus, lass Dich beim Rucksack wirklich vom Fachmann beraten und nimm den, der sich am besten anfühlt. Ganz ehrlich – der Rucksack ist neben den Schuhen das wichtigste Utensil auf dem Jakobsweg. Da ist es egal ob er speziell für Frauen oder nicht gemacht ist. Hauptsache er passt. Aber an der Stelle würde ich auch nicht sparen...

Ich denke fast, im Rest unterscheidet sich der gepackte Rucksack eines Pilgers von dem einer Pilgerin auf dem Jakobsweg Küstenweg kaum...

Ist noch was übrig von den Ängsten und Sorgen? :-D

Wie schon mal erwähnt, ich traf auf dem Weg Frauen allen Alters, von 20 bis 70. Auch Frauen die konstitutionell nicht so gut drauf waren und trotzdem pilgerten. Mindestens von Zweien weiß ich, dass sie trotz Bandscheibenvorfall den gesamten Küstenweg mit ihren Rucksäcken liefen. Und ich habe Frauen kennen gelernt, die mit blutigen Blasen an den Füßen tapfer durchgehalten haben und überwiegend fröhlich und guter Dinge waren. Tolle, mutige und interessante Frauen sind mir auf diesem Weg begegnet! Begegnungen die ich nicht missen möchte.

Du kannst das auch. Mache es einfach. Geh los. Lass Dir das nicht ausreden. Und genieße den Jakobsweg Küstenweg und alles was er Schönes hat!

Buen Camino!

Deine Tine

 

Was Tine sonst so erlebt hat?

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Mehr Infos zum Küstenweg?

Tipps & Hinweise

5 Kommentare

  1. Marion sagt:

    Danke für den schönen und Mut machenden Beitrag!

  2. Tine sagt:

    Ach – das freut mich wenn das mit dem Mutmachen klappt! So war`s gedacht.

  3. Resi Bauerdick sagt:

    Ganz toller Bericht.Spricht mich total an.

  4. Anna sagt:

    Hallo ihr lieben,
    Ich will euch nicht den Mut nehmen aber einfach auch das negative schildern…
    Ich war gerade auf dem jakobsweg. Besonders die letzten 100 km ist man nie allein und daher sicher in der Gruppe. Davor in einem abgelegenen Abschnitt ist mir aber anderes wiederfahren. Mir ist jemand von der Landstraße aus in den Wald gefolgt. Schritte und stimmen hinter sich zu hören ist total normal und irgendwann wird man mit einem freundlichen „buen camino “ überholt.
    Der Typ hat aber gewartet bis die Gruppe vor mir außer Sicht war und sprach mich an. Leider verstehe ich kein Spanisch. Aber ich sah direkt dass er kein Pilger war (saubere Lederschuhe) und auch blicke und Gesten waren eindeutig. Schließlich bot er mir Geld an gegen Sex. Ein ziemlich erniedrigendes Erlebnis für eine Frau. Bin schnell weg. Und im Laufschritt zu der Gruppe vor mir.
    Ich möchte keine Angst hegen bei anderen. Aber man wird auch schnell etwas naiver als sonst da man auf so viele nette Leute trifft und ich in Sicherheit wähnt. Und denkt erstmal nichts Böses. Bleibt einfach vorsichtig.

    • Jonas sagt:

      Hallo Anna, schade, dass Dir so etwas passiert ist. Allerdings können solche „Anmachen“ irgendwelcher merkwürdiger Typen leider überall passieren. Und vermutlich passiert es an anderen Orten sogar häufiger als auf dem Jakobsweg. Du hast jetzt nicht geschrieben wie weit und lange Du unterwegs warst, aber wenn man die vielen Menschen und die sehr lange Strecke ins Verhältnis setzt zu den wirklich ausgesprochen wenigen negativen Erfahrungen von denen Frauen auf dem Weg berichten, dann denke ich trotzdem, dass man absolut überzeugt jeder Frau sagen kann, dass Sie auf dem Jakobsweg mindestens genauso sicher ist wie sonst auch überall. Ich würde mir wünschen, dass es nirgends auf der Welt Orte gäbe, an denen Frauen nicht unbesorgt allein unterwegs sein können… Aber leider sieht die Realität vielerorts anders aus. Trotzdem – auch wenn ich wie gesagt Deine Erfahrung sehr bedauere – ist der Jakobsweg ein absolut sicherer und friedlicher Wanderweg, den Frau beruhigt auch allein gehen kann. Vorsichtig sein gilt natürlich trotzdem. Überall. In diesem Sinne… Danke für Deinen Kommentar und hoffentlich bleiben Dir am Ende überwiegend die schönen Erlebnisse im Gedächtnis. 🙂

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